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Grundlagen
Catch und Throw als Manipulator Drucken
Geschrieben von Andreas   
Thursday, 8. November 2007

Catch:

Es gibt drei unterschiedliche Möglichkeiten, einen Wurf zu fangen: Als Early, als Middle, Late.

Early:

Manipulator fängt die Keule kurz nach dem Abwurf ohne Drehung am Korpus
 

Middle:

Manipulator fängt die Keule am Griff nach einer 1/4 Drehung
 

Nimmt der Manipulator nur Middle raus, hat er zwischen zwei Takeouts immer gleich viel Zeit, im Gegensatz z.B. zu Late-Early.

Late:

Manipulator fängt die Keule am Korpus nach einer 3/4 Drehung kurz bevor der Jongleur sie fangen würde
 

Throw:

Normalerweise legt der Manipulator die Keule in die Hand des Jongleurs. Das Reinlegen geschieht kurz nach dem Abwurf des Jongleurs.

Es gibt auch Muster, bei denen die Keulen reingeworfen werden. Die Höhe des Passes ist dann natürlich so anzupassen, dass die Keule zum richtigen Zeitpunkt in der freien Hand des Jongleurs landet.

Letzte Aktualisierung ( Friday, 7. December 2007 )
 
Notation der Takeouts Drucken
Geschrieben von Andreas   
Thursday, 8. November 2007

Es war ganz schön schwierig, eine vernünftige Notation für Takeouts zu finden.
Schlussendlich verwenden wir folgende zwei Notationen:

Prechac-Notation:

Diese Notation ist geeignet für Muster mit weniger oder gleich 2 Passern. Für diese ist sie geeignet, da man in ihr fast alles aufschreiben kann, was der Manipulator macht.
Für mehr Passer ist sie nicht geeignet, da sie Bewegungen der Passer nur eingeschränkt berücksichtigt.

Jedes Muster ist in einer Tabelle aufgeschrieben. Dabei steht links das (Passing-)Muster in Prechac-Notation. Ist dieses für beide Jongleure gleich, steht es nur ein mal dort, ansonsten für jeden einzeln. Der eine Jongleur wird immer mit L bezeichnet, der andere mit R.
In der Prechac-Notation kann man gut den zeitlichen Ablauf sehen. Zur besseren Übersicht, habe ich jeden Takt noch mal in zwei Zeilen bzw. Zeiteinheiten unterteilt.
In der rechtesten Spalte steht nun, was der Manipulator macht.

Wenn die Tabelle zu ende ist, beginnt alles wieder von vorne (so lange bis man aufhört ;)

Der 1. Takt wird immer mit rechts geworfen. Alle Muster sind ganz oldschool auf "rechtsrum" ausgerichtet, dh. der Pass wird mit rechts geworfen. Natürlich funktionieren alle Muster auch links rum, wenn man rechte und linke Hand des Manipulators vertauscht und der 1. Takt mit links geworfen wird.

Beispiel: Pass-Takeout 

3p 
 Pass des R mit links Middle fangen
3Keule mit rechts in die linke Hand des L legen
 Keule am Korpus übergeben

Zwei Passer passen einen 2-Count und der Manipulator nimmt jeden Pass des R raus und legt L dafür eine andere Keule rein (M hat dabei anfangs eine Keule in der rechten Hand).

Notation der Catches:

Early:

3Der Early steht immer in der 1. Zeile - der Zeile des Wurfes - da der er fast zeitgleich, jedoch kurz nach dem Wurf geschieht.
  
 

 Middle:

3 
 Der Middle steht in der 2. Zeile. Er geschieht zeitlich (früh) zwischen diesem und dem nächsten Wurf
 

 Late:

3 
 Dieser Catch steht zwar wie der Middle in der 2. Zeile, geschieht zeitlich jedoch später als der Middle zwischen dem einen Wurf und dem nächsten.
 


Diagramme:

Bei dynamischen oder komplexen Mustern mit vielen Jongleuren ist die Prechac-Notation nicht mehr sinnvoll. Da bei diesen Mustern meist nur einfache Pass-Takeouts oder Self-Takeouts vorkommen, kann man sie gut in Diagrammen darstellen.

Dabei werden die Jongleure mit Buchstaben bezeichnet. Die beiden Notationen, die vorkommen können, sind folgende:

Pass-Takeout:  
 B macht einen Pass Takeout von C zu A
Self-Takeout:  
 B macht einen Self Takeout bei A.

In allen Mustern mit drei Keulen pro Jongleur sind die Hände aller Jongleure synchron (alle werfen gleichzeitig mit rechts und danach gleichzeitg mit links). Daher werden in diesen Zeichnungen nur die Würfe aus rechts gezeigt und die aus links nicht, da diese immer nur normale Selfs sind. Der nächste Schritt in einer Zeichung beinhaltet also auch schon immer den dazwischen geworfenen Self aus links.
In Mustern mit mehr Keulen ist jeder Takt ein eigener Schritt in der Zeichnung, da häufig Double Passes vorkommen und die Jongleure deshalb unterschiedliche bzw. versetzte Takte haben (einige werfen mit rechts und andere zur gleichen Zeit mit links).

Wie die Jongleure laufen müssen, ergibt sich aus den verschiedenen Schritten. In welche Richtung sie gucken meistens auch.

Ein Index am Jongleur gibt an, was er macht:

E - Early Takeout
M - Middle Takeout
L - Late Takeout
F - Feeder
W - Walker
R - Roundabout
C - Changeover 

Eine Zahl als Index gibt die Anzahl der Keulen an. Steht dort nichts, hat der Jongleur 3 Keulen, als Manipulator 1 Keule. Zum Zeitpunkt eines Passes ist die Zahl die Anzahl der Keulen, die der Jongleur beim Abwurf hat.

Letzte Aktualisierung ( Friday, 7. December 2007 )
 
verwendete Abkürzungen Drucken
Geschrieben von Andreas   
Sunday, 25. November 2007
 TOTakeout 
 STSelf-Takeout
 
 PTPass-Takeout  
 SMStandardmanipulator  
 WBSSM - Wechsel beim Self  
 RA
Roundabout 
 COChangeover  
 BDBackdrop
 
 MPMultiplex  
Letzte Aktualisierung ( Friday, 7. December 2007 )