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Doncaster England 2008 - British Juggling Convention Drucken
Geschrieben von Marko   
Sunday, 30. March 2008

Nach England zur British Juggling Convention (BJC) bin ich mit Andreas und Stefan hin geflogen. Wir hatten den Flug dank eines Missverständnisses (man kann auch Missgeschicks sagen ;-) ) nach London Stansted und von London Gatwick gebucht. Dass Doncaster ca. 300 km nördlich von London liegt hab ich erst kurz vor der BJC gesehen. Daher sind wir dann kurzerhand mit einem Mietauto von Stansted nach Doncaster und wieder zurück nach Gatwick gefahren. Im Übrigen war die Autofahrt im Linksverkehr gar nicht so schlimm, wie ich es mir zuvor ausgemalt hatte. Letztendlich stellte sich auch heraus, dass die Autofahrt im Vergleich zu einer Zugfahrt nicht nur stressfreier, sondern auch billiger war ;-)

Dann gab es da auch noch etwas was ich mir im vorhinein schlimmer vorgestellt hatte: Zelten bei schönem englischen Regenwetter ;-)
Es hat zwar die meiste Zeit während der 5 Tage geregnet, aber zumindest hatte es nicht geregnet als wir unsere Zelte auf- und abgebaut hatten. An ersten Tag schien sogar grösstenteils die Sonne und wir waren alle frohen Mutes, aber darauf folgten dann doch noch vier ziemlich kalte und verregnete Tage und nicht wenige hatten in der Nacht mit der Kälte zu kämpfen :-/

Die Galashow am Samstag abend hat dann aber mit einem schönen und abwechslungsreichen Programm teilweise entschädigt. Da in dem Gebäudekomplex ausserdem auch zeitgleich eine Luftballon-Modelier-Convention stattfand, flogen vor der Show allerhand fliegende Gebilde von einer zur anderen Seite des Publikums.

Auf der Convention hing ich die meiste Zeit mit Andreas, Stefan, Burghard, Tobias, Jan-Bernd, Thomas und Ruth rum. Jongliert habe ich allerdings sehr wenig, da erstens draussen das Wetter schlecht war und dafür in der Jonglierhalle dermassen wenig Platz war, dass man im Prinzip froh sein konnte einen Stehplatz zu ergattern. Dafür gab es in dem Gebäudekomplex, wo die Convention statt fand ein Schwimmbad, eine Eislaufbahn, Spielautomaten und 2 kleine Restaurants bzw. Kneipen/Lounge. Wir sind am ersten Tag (dummerweise dann als grade gutes Wetter war) schwimmen gegangen. An einem der verregneten Tage bin ich auch mit mehreren Engländern auf Snake-Boards und Wake-Boards durch die Gänge gefahren, was ziemlich viel Spass gemacht hatte. Es gab so viele Boards in der Halle, dass immer mindestens 10 Leute fahren konnten. Burkhard hat sich übrigens nach der BJC ein eigenes Wake-Board gekauf und auf die Ulmer Jonglierkonvention mitgenommen :-)

Ein bischen jongliert habe ich natürlich tortzdem. Ruth hat mir ein interessantes und verwirrendes 6-Keulen Muster beigebracht mit dem Namen "Bookends", bei dem man erstmal einen Knoten im Hirn bekommt :-)

Bookends

A, B: Pass-Pass-Self-Pass-Self

A und B haben 3 Keulen. A wirft gerade, B wirft cross. A startet mit rechts und wirft zuerst zwei Passe aus Rechts ohne dazwischen einen Self mit Links zu werfen. Bei dem Muster ist es wichtig, dass die Partner immer mit der Hand reagieren und einen Pass oder Self werfen, wo ein Pass vom gegenüber ankommt. Dabei muss man aber immer darauf achten das Muster stur weiter zu werfen, also Pass, Pass, Self, Pass, Self. Es kommt nämlich dabei regelmässig vor, dass man mal 2 Würfe hintereinander aus derselben Hand werfen muss. Davon sollte man sich aber nicht verwirren lassen, wobei wir wieder beim Knoten im Hirn wären. ;-)

Letzte Aktualisierung ( Friday, 2. May 2008 )